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Humor in der Pflege

Lachen verbindet Lachen bewegt

Humor in der Pflege bedeutet, eine neue Leichtigkeit und Freude zu erlangen im Umgang mit den Herausforderungen des Berufsalltags. In tristen Situationen und bei unüberwindlich scheinenden Problemen ist Lachen oft die beste Medizin.

Warum Humor in der Pflege? Warum Humor im pflegerischen Berufsleben?

Mit Witz und Humor sehen Sie Situationen aus einem neuen Blickwinkel und unterbrechen Ihre vertrauten Muster. Humor zeigt sich im beruflichen Alltag in einer heiteren Gelassenheit. Das Arbeitsklima und die Beziehungen zu KollegInnen kann sich durch die Fähigkeit, andere zum Schmunzeln zu bringen, positiv verändern.
Immer flexibel sein, sensibel, empathisch, hilfsbereit, kompetent? Geht das? Was ist, wenn etwas zu scheitern droht? Kann Scheitern doch spannend sein? Darf es sogar Spaß machen? Wenn es gelingt, aus Fehlgriffen neue Ansätze zu finden, dann gelingt auch der Humor in der Pflege. Das schafft Verständnis und Respekt für einander, baut Freundschaften auf, entlädt Spannungen und hilft bei der Bewältigung von Krisen.
Die Pflegewissenschaftlerin Robinson schreibt, das Ziel sei, Humor als warmen und fürsorglichen Umgang, als "lachen mit" und nicht als lachen über" wahrzunehmen.

Denn Lachen bringt Fürsorglichkeit und Unbeschwertheit zusammen.
 
So unterstützt Humor die menschlichen Beziehungen und trägt zum Umgang mit delikaten Situationen bei. Seit einigen Jahren hat sich ein Wandel in der Pflege ergeben: Humor wird in der professionellen Pflege zunehmend bewusster wahrgenommen, reflektiert und als Intervention angeboten. Dabei ist es wichtig, im Bewusstsein zu haben, dass Humor nicht aufgezwungen werden kann und darf. Bewohner und Patienten, die nichts damit anfangen können, müssen das auch nicht.
Die drei Hauptprobleme in der Langzeitpflege sind: Einsamkeit, Nutzlosigkeit und Langeweile. Humor von Seiten des Pflegepersonals schafft hier Erleichterung, weckt Neugier und ermöglicht einen Perspektivwechsel.
Aus Schwächen werden neue Spielfelder für soziale Kompetenzen. Wichtig dabei sind: Wahrnehmung und Wertschätzung.

Sie werden
 die Regeln der Komik kennen lernen
 Humor als Kraftquelle entdecken
 mit einem Lachen auf die großen und kleinen Ärgernisse im Berufsalltag blicken
 mit einem Augenzwinkern die Fehler anderer betrachten
 über sich selbst lachen sich nicht so ernst zu nehmen
 den eigenen Humorstil entdecken

Zielgruppen:
Helfende und pflegende Berufe
Verwaltungs- und Führungspersonal 
Mitarbeiter aus psychosozialen Diensten
LEITUNG: Udo Berenbrinker (Humortrainer, Coredynamik-Trainer, Humor-Coach (HCDA), Dozent Steinbeis Universität, Berater von sozialen und medizinischen Einrichtungen, Kliniclown, Buchautor )
 
Termin: 17.-18.10.2017

Ort:  Hochschule für Sozialarbeit in Bozen (I)  - Preis ab Mai